04.07.2010 - Tag der offenen Tür
Geschrieben von: Ralf Kersting Samstag, den 03. Juli 2010 um 19:43 Uhr
"Selbst ist der Mann/die Frau" war das Stichwort für die Besucher.
Beim Tag der offenen Tür zeigten die Mitglieder des Löschzug Humfeld die Einsatzfahrzeuge und -geräte; die Anwendung lag aber dieses Mal in den Händen der Besucher. Unter fachlicher Anleitung hatte die Bevölkerung Gelegenheit, einmal Einsatzkleidung und Strahlrohr, hydraulische Schere und Spreizer in die Hand zu nehmen und selbst einzusetzen.
"Nur für das, was die Menschen einmal selbst gespürt haben, können sie sich begeistern!", war die Aussage des Löschzugführers Holger Jüngling zu dieser Aufforderung zur Interaktion an die Besucher. "Der Kindertraum, einmal Feuerwehrmann zu werden, erfüllt sich nur bei denen, die eines Tages das C-Rohr in die Hand nehmen. Wer wagt, gewinnt." Und darauf hoffte der Löschzug Humfeld auch an diesem Sonntag.
Neben der Ausstellung der Gerätschaften wurden auch Kleidungsstücke gezeigt - nicht am Kleiderbügel, sondern in Form einer Modenschau.
- Vom Jahr 1920 bis heute,
- von der Leinen- und Baumwollkluft mit "Holzken"
- über den Baumwollkombi mit schwarzem Helm der 1960er Jahre
- bis zur mehrlagigen (und damit flamm- und hitzebeständigen) Polyamidkleidung in den 2000ern
Aber nicht nur die Erwachsenen, auch die Kinder kamen zu Ihren Erlebnissen. Außer Kaffee, Kuchen, Torte, Gegrilltem und Getränken wurden auch viele Kinderspiele geboten. Einmal das Strahlrohr auf das brennende Haus (im Modell) halten oder an der Farbschleuder zu einem wahren Künstler avancieren: das begeisterte alle Anwesenden - nicht nur die Kinder, auch Oma und Opa, denen die selbstgefertigten Meisterwerke präsentiert wurden. Selbstverständlich wurden auch die Autos ausgiebig inspiziert, einmal am Lenkrad gedreht, der Helm aufgesetzt und davon Erinnerungsfotos gemacht.
Wir vom Löschzug Humfeld hoffen, dass es allen Besuchern gut gefallen hat. Über eine Reaktion aus Reihen der Bevölkerung und von Seiten der Medien würden wir uns sehr freuen; besonders, wenn wir neue Kamerad(inn)en begrüßen könnten!































































































































































